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Schubert, Juliane (1776-1864)

Hannchen am Ende des Jahres

Unaufhaltsam stürzen unsre Tage
In das Meer der schnell verflossnen Zeit,
Täglich nähern wir uns mehr der Bahre,
Treten näher an die Ewigkeit.

Unsre Jahre eilen, und wir wallen
Unaufhaltsam durch dies Leben hin,
Über steile Klippen, wie durch Pfade,
Wo die Veilchen uns entgegen blühn.

Jeder Tag ist uns ein Schritt zum Grabe;
Ist ein Mahnen an die Flucht der Zeit,
Dir, o Jüngling, in der Lebensblüthe,
Und dem Mann, der seiner Kraft sich freut.

Wie dem Greis, der lebenssatt und müde
Sehnsuchtsvoll nach seinem Grabe blickt,
Welches einst, nach Mühe und Beschwerden,
Ihn in angenehmer Ruh' erquickt.

Trotze nie, noch unerfahrne Jugend!
Auf die muntern Kräfte deiner Zeit:
Manche Rose blüht im schönsten Lenze -
Bald! so liegt die holde Pracht zerstreut.

Tausende, die noch am ersten Morgen
Dieses Jahrs, getäuscht vom eitlem Wahn,
Weit entfernt vom Ziel sich dachten, waren
Schnell am Ende ihrer Lebensbahn.

Wie unschätzbar theuer sind die Stunden
Der uns hier verlieh'nen Lebenszeit!
Bald sind sie auf immer hin - wir stehen
An den Pforten jener Ewigkeit.

Guter Gott! mit freudigem Gemüthe
Dank' ich dir für das verflossne Jahr;
Du allein nur bists, der mir mein Leben
Fristete, mein treuer Führer war.

Wenn ich oft, von banger Furcht bestürmet,
Der Gefahr mich nahte, halfst du mir.
Die Gefahr verschwand, mit froher Seele
Dankt' ich dann, du guter Vater! dir.

Nun, ich will dir fernerhin vertrauen!
Lehre mich die schnelle Flucht der Zeit
Stets bedenken; diese kurzen Tage
Weislich nützen für die Ewigkeit.


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