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März literarischer Gartenkalender 2019 Monatsbild Stundenbuch des Herzogs von Berry März

15.-31.3. - Zurück zur ersten Monatshälfte

Monatsthema: Veilchengedichte Veilchen

Bücherliste des Monats: Veilchenbücher


15.

Paul Heyse (1830-1914) geboren am 15.3.

Vorfrühling
Stürme brausten über Nacht,
und die kahlen Wipfel troffen.
Frühe war mein Herz erwacht,
schüchtern zwischen Furcht und Hoffen.

Horch, ein trautgeschwätz'ger Ton
dringt zu mir vom Wald hernieder.
Nisten in den Zweigen schon
die geliebten Amseln wieder?

Dort am Weg der weiße Streif.
Zweifelnd frag' ich mein Gemüte:
Ist's ein später Winterreif
oder erste Schlehenblüte?

Weitere Heyse-Gedichte

16.

Selma Lagerlöf (1858-1940) gestorben am 16.3.

O, Kinder späterer Zeiten!
Ich habe euch nichts Neues zu erzählen,
nur das, was alt und fast vergessen ist...

(aus: "Gösta Berling")

17.

VeilchenRobert Burns (1759-1796)

Schneeglöckchen und Primeln,
Sie schmückten die Au.
Es baden die Veilchen
sich morgens im Tau.


18.

VeilchenChristian Friedrich Hebbel (1813-1863) geboren am 18.3.

Der Blinde sitzt im stillen Tal
und atmet Frühlingsluft,
Ihm bringt ein Hauch mit einem Mal
des ersten Veilchens Duft.
Um es zu pflücken, steht er auf,
sucht, bis die Nacht sich naht,
Und ahnt nicht, daß in irrem Lauf
sein Fuß es längst zertrat.


19.

VeilchenHeinrich Heine (1797-1856)

Die blauen Veilchen der Äugelein,
Die roten Rosen der Wängelein,
Die weißen Liljen der Händchen klein,
Die blühen und blühen noch immerfort,
Und nur das Herzchen ist verdorrt.


20.

Frühlingsanfang 2019 Frühlings-Tag- und-Nacht-Gleiche

Frühling darf nur leise hauchen,
Stille Tränen niedertauen,
Komme, willst dein Lieb du schauen,
Blumen öffnen dir die Augen.

In des Baumes dichten Rinden,
In der Blumen Kelch versunken,
Schlummern helle Lebensfunken,
Werden bald den Wald entzünden.

(Clemens Brentano (1778-1842))
Weitere Frühlingsgedichte

21.

Jean Paul (1763-1825) geboren am 21.3.

Der Stumme mit den Blumen
Die Rose, die sonst die Parole des Schweigens ist,
hat der arme stumme Florist als eine Stummenglocke in der Hand;
er will wie die sultanischen Stummen etwas haben
mit seiner Blumensprache.

(Den ganzen Text lesen)

22.

Ernst Schulze (1789-1817) - geboren am 22.3. - 230. Geburtstag 2019

Die bezauberte Rose (Auszug)
Dort steht umhegt im reinlich glatten Raume
Im Zauberschlaf der Rose blühend Bild.
Nie sinkt der Thau von ihrer Blätter Saume,
Stets säuseln dort die Lüfte lau und mild;
Und wie sich oft im friedlich leisen Traume
Des Kindes Mund mit süßem Lächeln füllt,
So sieht man sanft das schlummernd wache Leben
Mit leichtem Glanz um ihre Blätter schweben.

Das ganze Gedicht lesen

Mit nur 28 Jahren starb der deutsche Dichter der Romantik an Schwindsucht, wenige Tage nachdem er die Nachricht erhalten hatte, daß sein kleines Versepos Die bezauberte Rose den von F. A. Brockhaus für die "Urania" ausgeschriebenen Preis als beste "poetische Erzählung" errungen habe. Franz Schubert vertonte neun Gedichte Schulzes aus seinem Poetischem Tagebuch, das er vom 29. Juni 1813 bis zum 17. Februar 1817 führte, zu Sololiedern mit Klavierbegleitung.

Veilchen Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) gestorben am 22.3.

Felsweihe
Veilchen bring ich dir,
getragen junge Blüten zu dir
daß dein moosig Haupt
ringsum bekränze
ringsum dich weihe
Felsen des Tals.

Weitere Veilchengedichte von Goethe

23.

August von Kotzebue (3.5.1761 - 23.3.1819) gestorben am 23.3. - 200. Todestag 2019

Um der Schönheit willen heiraten ist ebensoviel,
wie um der Rosen willen ein Landgut kaufen.
Ja, das letztere wäre noch vernünftiger,
denn die Rosenzeit kommt doch jährlich wieder.


Der deutsche Theaterdichter, Schriftsteller und Librettist verfasste über 220 Dramen, mit denen er der meist gespielte Bühnendichter der Goethezeit war. Eine Zeit lang war er Direktor des deutschen Theaters in St. Petersburg. Als er 1819 Opfer eines politischen Attentats wurde, diente seine Ermordung als Rechtfertigung der Karlsbader Beschlüsse. Sein bekanntestes Werk ist wohl das Lustspiel "Die deutschen Kleinstädter", das Kotzbue 1803 verfasste.

24.

Jules Verne (1828-1905) gestorben am 24.3.

Es waren tatsächlich Erdgewächse von gigantischer Größe. Mein Onkel wußte sofort ihren Namen. "Es sind nur Pilze", sagte er. Und er irrte sich nicht. Man kann sich denken, wie sich diese Pflanzen in einer warmen, feuchten Umgebung entwickeln. Ich wußte, daß nach Builiard der ´Lycoperdon giganteum´ einen Umfang von acht bis neun Fuß erreicht. Hier handelte es sich aber um weiße, dreißig bis vierzig Fuß hohe Pilze von ebenso großem Durchmesser.
(Aus: Reise zum Mittelpunkt der Erde)

25.

Veilchen Adelbert von Chamisso (1781-1838)

Märzveilchen
Der Himmel wölbt sich rein und blau,
der Reif stellt Blumen aus zur Schau
Am Fenster prangt ein flimmernder Flor,
ein Jüngling steht betrachtend davor.
Und hinter den Blumen blühet noch gar,
ein blaues, ein lächelndes Augenpaar.
Märzveilchen, wie jener noch keine gesehn!
Der Reif wid angehaucht zergehn.
Eisblumen fangen zu schmelzen an,
und Gott sei gnädig dem jungem Mann!


26.

Louise Otto-Peters (1819-1895) geboren am 26.3. - 200. Geburtstag 2019

Blumengeister
Nun ist im Sturm mit Schnee und Eis
Der Winter angekommen,
Hat auf tyrannisches Geheiß
Die Blüten all genommen.

Sie sind dahin mit einem mal
Und hängen welk hernieder,
Es weckt kein milder Sonnenstrahl
Die Frostgetroffnen wieder.

Ihr Glanz, ihr Duft, ihr Leben schwand
Und öd' sind Flur und Garten,
Zur weißen Wüste ward das Land,
Die Flüsse selbst erstarrten.

So sinken in die kalte Gruft
Die letzten Blumenleichen,
Und harren bis der Lenz sie ruft
Aus ihrem Grab zu steigen.

(Das ganze Gedicht lesen)

Die sozialkritische Schriftstellerin "prägte durch ihre Aktivitäten als Schriftstellerin, Journalistin und Polemikerin die frühe Frauenbewegung wie kaum eine andere" (Quelle). Seit 2015 wird von der Stadt Leipzig jährlich im Oktober der Louise-Otto-Peters-Preis an Personen und Organisationen vergeben, die sich für die Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern in besonderem Maße engagieren.

29.

VeilchenFriedrich Schiller (1759-1805)

Den blut`gen Lorbeer
geb ich hin
mit Freuden
für das erste Veilchen,
das der März uns bringt!

Weitere Schiller-Gedichte

30.

Vincent van Gogh (1853-1890) geboren am 30.3.

Die Zypressen beschäftigen mich dauernd, ......
es wundert mich, daß man sie noch nicht gemalt hat, wie ich sie sehe.
In den Linien und Proportionen so schön wie ein ägyptischer Obelisk.
Und das Grün ist so ein ganz besonders feiner Ton.
Es ist der schwarze Fleck in einer sonnenbeschienenen Landschaft,
aber es ist einer der interessantesten schwarzen Töne,
doch ich kann mir keinen denken, der schwieriger zu treffen wäre.

(Vincent van Gogh an seinen Bruder Theo, Brief 596)
Weitere Van-Gogh-Zitate / Rose Van Gogh und Rose Vincent van Gogh

31.

Franz Joseph Haydn (1732-1809) geboren am 31.3.

Freudenlied [Auszug]
Hanne
Seht die Lilie,
Seht die Rose,
Seht die Blumen all!

Lukas
Seht die Auen,
Seht die Wiesen,
Seht die Felder all!

Mädchen und Burschen 
O wie lieblich ist der Anblick
Der Gefilde jetzt!
Laßt uns wallen
Auf der bunten Flur!
Laßt uns wallen
Zu dem grünen Hain!


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