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August literarischer Gartenkalender 2019 Stundenbuch des Herzogs von Berry August

1.- 15. August - weiter zur zweiten Monatshälfte

Monatsthema: Goethe (1749-1832) als Gartenfreund Goethe als Gartenfreund

Bücherliste des Monats: Goethe-Literatur


1.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Wie lesbar mir das Buch der Natur
wird, kann ich dir nicht ausdrücken;
mein langes Buchstabieren hat mir
geholfen, jetzt rückt's auf einmal,
und meine Freude ist unausprechlich.


2.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

"Wollte, Gott hätte mich zum Gärtner oder Laboranten gemacht,
ich könnte glücklich sein".


3.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Weit und schön ist die Welt,
doch o wie dank ich dem Himmel daß ein Gärtchen beschränkt,
zierlich, mein eigen gehört.
Bringet mich wieder nach Hause! Was hat ein Gärtner zu reisen?
Ehre bringt's ihm und Glück, wenn er sein Gärtchen versorgt.


4.

Hans Christian Andersen (1805-1875) - gestorben am 4.8.

Die kleine Seejungfrau [Auszug]
Es gab keine größere Freude für sie, als von der Menschenwelt dort oben zu hören; die alte Großmutter mußte alles, was sie von Schiffen und Städten, Menschen und Tieren wußte, erzählen. Hauptsächlich erschien ihr ganz besonders schön, daß oben auf der Erde die Blumen duften, das thaten sie auf dem Grunde des Meeres nicht, und daß die Wälder grün sind, und daß die Fische, die man dort zwischen den Bäumen erblickt, so laut und herrlich singen können, daß es eine Lust ist; das waren die kleinen Vögel, welche die Großmutter Fische nannte, denn sonst konnten die Kinder sie nicht verstehen, da sie noch keinen Vogel erblickt hatten.
Weitere Andersen-Märchen

5.

Guy de Maupassant (1850-1893) geboren am 5.8.

Man müßte hier einen Sommergarten haben, wie den Park Monceau, der nachts geöffnet wäre, wo man ausgezeichnete Musik hörte und unter den Bäumen Erfrischungen nehmen könnte. Das wäre kein eigentliches Vergnügungslokal, aber ein Ort, wo man sich behaglich aufhalten könnte. Man müßte hohe Eintrittspreise nehmen, um hübsche Damen herbeizulocken. Man sollte da auf kiesbestreuten Fußwegen herumspazieren können, die elektrisch beleuchtet wären, und sich setzen können, wenn man Lust hätte, um von fern und nah Musik anzuhören. So etwas gab es früher bei Muzard, aber das war zu sehr Ballokal, zuviel Tanzmusik und zuwenig Platz, zuwenig Schatten und Dunkelheit. Es müßte ein sehr schöner, sehr großer Garten sein. Das wäre herrlich!

6.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Die Nelke
soll man nicht verschmähn;
Sie ist des Gärtners Wonne
Bald muß sie in dem Lichte stehn,
Bald schützt er sie vor Sonne.


7.

Hermione von Preuschen (1854-1918) geboren am 7.8. - 165. Geburtstag 2019

Wie in brennenden Rosen
Wie in brennenden Rosen
fühl ich mich stehen,
in ungelöschten,
in ewigen Feuern!
Wie so reich mein Leben.
Und wie arm an Frieden,
wie arm an Liebe,
wie arm an Glück!
Wie bettel-, bettelarm!


Die deutsche Malerin und Dichterin heiratete 1891 in zweiter Ehe den Schriftsteller Konrad Telmann(geboren als Ernst Otto Konrad Zitelmann, 1854-1897) und lebte mit ihm die überwiegende Zeit in Rom. Ihr erster Gedichtband erschien 1888, danach folgten weitere und auch Novellen. Auf dem Internationalen Kongress für Frauenwerke und Frauenbestrebungen 1896 in Berlin hielt sie eine Rede. Nach Telmanns Tod zog sie in ihre Villa "Tempio Hermione" in Berlin-Lichtenrade und erbaute sich eine eigene Ausstellungshalle für ihre Kunstsammlung auf dem von ihr exotisch gestalteten Grundstück. Zwischen 1905 und 1907 unternahm sie eine sehr ausgedehnte Reise nach Indien, Sri Lanka und Burma, schuf auch noch einige Stillleben. Ihre zwei Töchter wurden schon 1906 von Telmanns Schwager Henning von Holtzendorff adoptiert, der mit Telmans Schwester kinderlos verheiratet war. 1926 erschien posthum ihr autopbriographischer "Roman meines Lebens". Heute ist in Lichtenrade ein Platz nach ihr benannt.

8.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Die Artischocke:
Ein Liebchen ist der Zeitvertreib,
auf den ich jetzt mich spitze.
Sie hat einen gar soschlanken Leib
und trägt eine Stachelmütze


9.

Monatsthema: Goethe als GartenfreundJohann Wolfgang von Goethe

Ginkgo-biloba
Dieses Baumes Blatt,
der von Osten
einem Garten anvertraut
Gibt geheimen Sinn zu kosten
wie' s den Wissenden erbaut.

Ist es e i n lebendig Wesen
das sich in sich selbst getrennt?
Sind es zwei, die sich erlesen
daß man sie als e i n e s kennt?

Solche Frage zu erwidern
fand ich wohl den rechten Sinn.
Fühlst du nicht an meinen Liedern
daß ich e i n s und d o p p e l t bin?


10.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Über allen Gipfeln
Ist Ruh',
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur! Balde
Ruhest du auch.


11.

Ernst Stadler (1883-1914) - geboren am 11.8.

Die Efeulauben flimmern
Der Sommermittag lastet auf den weißen
Terrassen und den schlanken Marmortreppen
die Gitter und die goldnen Kuppeln gleißen
leis knirscht der Kies. Vom müden Garten schleppen
sich Rosendüfte her - wo längs der Hecken
der schlaffe Wind entschlief in roten Matten
und geisternd strahlen zwischen Laubverstecken
die Götterbilder über laue Schatten.
Die Efeulauben flimmern. Schwäne wiegen
und spiegeln sich in grundlos grünen Weihern
und große fremde Sonnenfalter fliegen
traumhaft und schillernd zwischen Düfteschleiern.


12.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Die stärkste Farbe findet ihr Gleichgewicht,
aber nur wieder in einer starken Farbe,
und nur wer seiner Sache gewiß wäre,
wagte sie nebeneinander zu setzen


13.

Rudolf Georg Binding (1867-1938) geboren am 13.8.

Rosen springen schäumend über Mauern
Lockend angerührt:
Und zu neuen nahen blinden Schauern
Wird der Schritt verführt.

Wo mag dieser Rosengarten enden,
Der zunächst beginnt,
Da er ohne noch sich zu verschwenden
Blühend überrinnt?

Endet er in einem roten Herzen
Ausgespannt in Glut
Oder in dem Weiher der in Schwärzen
Der Zypressen ruht?


14.

Johannes Trojan (1837-1915) geboren am 14.8.

Marie auf der Wiese,
Auf der Wiese Marie,
Alle Gräser und Blumen
Sind größer als sie.

Mir wird schon ganz bang,
Weil ich nirgends sie seh',
Ich hab sie verloren,
Verloren im Klee,

Zwischen Sternblumen weiß
Und den Glocken so blau
Und den gold'nen Ranunkeln,
Ei was ich da schau!

Das ist keine Sternblum',
Ein Köpfchen ist das,
Ich hab sie gefunden,
Gefunden im Gras.

Weitere Gedichte von Trojan


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