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Dezember - Literarischer Gartenkalender 2019 Stundenbuch des Herzogs von Berry Dezember

15.-31.12. - Zurück zum 1.-14. Dezember

Monatsthema: Buch und Lesen Monatsthema: Buch, Lesen und Lesende



15.

Monatsthema Buch, Lesen und LesendeThomas Carlyle (1795–1881)

Ein Bücherschatz ist wie ein geistiger Baum,
der Bestand hat und seine köstlichen Früchte spendet
von Jahr zu Jahr, von Geschlecht zu Geschlecht.


16.

Selma Meerbaum-Eisinger (1924- 1942) gestorben am 16.12.

Steht ein Rosenstrauch in deinem Garten
und er ist noch gar nicht grün.
Und du kannst es kaum erwarten,
daß die erste Knospe komme, zart und dünn,
und daß sie verkünde neues Leben.
Wartest, wartest voller Angst und Beben,
bis ein Morgen kommt - und sie ist da.

(aus: Der Sturm)

17.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Oscar Wilde (1854-1900)

So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher
gibt es nicht.
Bücher sind gut oder schlecht geschrieben.
Weiter nichts.

Weitere Wilde-Zitate

18.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Friedrich Nietzsche (1844-1900)

Ich will keinen Autor mehr lesen,
dem man anmerkt, er wollte ein Buch machen:
sondern nur jene,
deren Gedanken unversehens ein Buch wurden
.
Weitere Nietzsche-Zitate

19.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Martin Luther (1483-1546)

Jeder Garten ist ein Buch Gottes,
aus dem das Wunder ersehen werden kann,
das Gott täglich tut.


20.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Friedrich von Schiller (1759-1805)

Welchen Leser ich mir wünsche?
Den unbefangensten,
der mich, sich und die Welt vergißt
und in dem Buche nur lebt.

Weitere Schiller-Zitate

21.

Kurt Tucholsky (1890-1935) - gestorben am 21.12.

Wir lagen auf der Wiese und baumelten mit der Seele. Der Himmel war weiß gefleckt; wenn man von der Sonne recht schön angebraten war, kam eine Wolke, ein leichter Wind lief daher und es wurde ein wenig kühl.
(aus: Schloß Gripsholm, Eine Sommergeschichte)

22.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Nikolaus Lenau (1802-1850)

Welke Rose
In einem Buche blätternd, fand
Ich eine Rose welk, zerdrückt,
Und weiß auch nicht mehr, wessen Hand
sie einst für mich gepflückt.

Ach, mehr und mehr im Abendhauch
Verweht Erinnerung; bald zerstiebt
Mein Erdenlos, dann weiß ich auch
Nicht mehr, wer mich geliebt.

Weitere Lenau-Gedichte

23.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Hans Christian Andersen (1805-1875)

Die Folianten vergilben,
der Städte gelehrter Glanz erbleicht,
aber das Buch der Natur
erhält jedes Jahre eine neue Auflage.

Weitere Zitate / Märchen von Andersen

24.

Otto Julius Bierbaum (1865-1910)

Zwölf Uhr: heilige Nacht. Wie ein Gesumme
Von Bienen klingt das Läuten der hundert Glocken
In meine Gartenstille aus Florenz herauf.
Nun knien im ungeheuren Dome dort
Die Betenden, und unter der Kuppel hebt
Die ringgeschmückte Hand der Erzbischof
Zum Weihnachtssegen. Gloria in excelsis!
Und Pax vobiscum!
Te laudamus,
Domine!

Weitere Bierbaum-Gedichte

25.

Angelus Silesius (eigentl. Johannes Scheffler, 1624-1677) geboren am 25.12. - 395. Geburtstag 2019

Die Rose ist ohne Warum.
Sie blühet, weil sie blühet.
Sie achtet nicht ihrer selbst,
fragt nicht, ob man sie siehet.

(aus: Der cherubinische Wandersmann)
Weitere Silesius-Zitate und Gedichte

Der in Breslau geborene evangelische deutsche Lyriker, Theologe, Arzt und Mystiker schrieb schon in seiner Gymnasialzeit erste Gedichte, die auch gedruckt werden. Er studierte in Straßburg, Leiden und Padua. 1652 ließ er sich als Arzt in Breslau nieder, konvertierte 1653 zum Katholizismus und nannte sich jetzt Angelus Silesius (lateinisch für Schlesischer Bote/Engel). Er studierte katholische Theologie und erhielt 1661 die Priesterweihe. Sein väterliches Erbe und gesamtes Vermögen verschenkte er an wohltätige fromme Stiftungen. Seine tiefreligiöse Lyrik zählt zu den bedeutendsten Werken der Barockliteratur. Die berühmten Epigramme "Cherubinischer Wandersmann", aus denen obiges Zitat stammt, erschienen 1657. Einige geistliche Lieder sind heute noch als Kirchenlieder im Gebrauch (z.B. "Ich will dich lieben, meine Stärke").

26.

Ernst Moritz Arndt (1769-1860) geboren am 26.12. - 250. Geburtstag 2019

Zorn und Liebe
Wer nie im Zorn erglühte,
Kennt auch die Liebe nicht.
Die Lieb' ist süße Blüte,
Die bitterm Zorn entbricht.
Wie Rosen blühn aus Dornen
Und wunderlieblich stehn,
So steht auf scharfen Zornen
Auch Liebe wunderschön.

Rose 'Arndt'

Der Dichter, Politiker (Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung), Publizist wurde in Groß Schoritz auf Rügen, damals Schwedisch-Pommern, geboren. Seine Bildungsreise 1798/99 durch Österreich, Oberitalien, Frankreich, das heutige Belgien und einen Teil Norddeutschlands schilderte er in verschiedenen Reiseberichten. Neben politischen, historischen, philosophischen und theologischen Schriften veröffentlichte Arndt Märchen- und Sagensammlungen sowie Autobiographisches und religiöse Gedichte, von denen zwei im Evangelischen Gesangbuch stehen (EG 213 Kommt her, ihr seid geladen und EG 357 Ich weiß, woran ich glaube). Er gilt als einer der bedeutendsten Lyriker der Epoche der Freiheitskriege.
Rose 'Arndt'

27.

Pierre de Ronsard (1525-1585) gestorben am 27.12.

Kein Mensch auf Erden
hat mir so viel Freude gemacht
als die Natur mit ihren Farben/Klängen, Düften,
mit ihrem Frieden und ihren Stimmungen.


28.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Adalbert von Chamisso (1781-1838)

Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen.
Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreisst
und den keine Kraft zurückfliessen lassen kann.

Weitere Chamisso-Gedichte und Zitate

29.

Carl Georg Friedrich Spitteler (1845-1924) gestorben am 29.12. - 95. Todestag 2019

Ist denn ein Garten ein zufälliger Schnitz der Natur, mit einem Zaun darum?
Nein, sondern eine Auslese solcher Pflanzen,
welche den Menschen besondere Freude bereiten.


Spitteler (Pseudonym Carl Felix Tandem) war ein Schweizer Theologe, Erzieher, Lehrer, Journalist und Schriftsteller. Acht Jahre verdiente er sich als Hauslehrer in St. Petersburg seinen Lebensunterhalt. 1893 durch eine Erbschaft seines verstorbenen Schwiegervaters finanziell unabhängig geworden, lebte er mit seiner Ehefrau Maria Op den Hooff und zwei Töchtern in einem herrschaftlichen Haus in Luzern und widmete sich der literarischen Tätigkeit. Er erhielt 1919 den Nobelpreis für Literatur vor allem in Anerkennung seines machtvollen Epos "Olympischer Frühling" ausgezeichnet und ist damit neben Hermann Hesse einer der zwei schweizerischen Nobelpreisträgern für Literatur.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Rainer Maria Rilke (1875-1926) gestorben am 29.12.

Ich las schon lang. Seit dieser Nachmittag,
mit Regen rauschend, an den Fenstern lag.
Vom Winde draußen hörte ich nichts mehr:
mein Buch war schwer.
Ich sah ihm in die Blätter wie in Mienen,
die dunkel werden von Nachdenklichkeit,
und um mein Lesen staute sich die Zeit.

(den ganzen Text lesen)
Weitere Rilke-Gedichte

30.

Monatsthema Buch, Lesen und Lesende Theodor Fontane (1819-1898) geboren am 30.12. - 200. Geburtstag 2019

Ein neues Buch, ein neues Jahr
Was werden die Tage bringen?
Wird's werden, wie es immer war,
Halb scheitern, halb gelingen?
Ich möchte leben, bis all dies Glühn
Rücklässt einen leuchtenden Funken.
Und nicht vergeht, wie die Flamm' im Kamin,
Die eben zu Asche gesunken.

Weitere Fontane-Gedichte

Fontane zählt zu den bedeutendsten Erzählern des poetischen Realismus im 19. Jahrhundert. Der Sohn eines Apothekers absolvierte auf Wunsch seines Vaters eine Apothekerlehre und arbeitete bis 1849 als Apotheker, betätigte sich aber schon während dieser Zeit schriftstellerisch. Dann gab er diesen Beruf auf, um als freier Schriftsteller tätig zu werden, mußte aber aus finanziellen Gründen immer wieder verschiedenste Arbeitsstellen annehmen. 1850 heiratete er Emilie Ruanet-Kummer, die ihm sieben Kindergebar, von denen drei schon kurz nach der Geburt starben. Sein erworbenes botanisches Wissen - u. a. über die Heilwirkung von Pflanzen - spiegelt sich in seinen Werken. Zu seinen Meisterwerken zählen die Romane "Stechlich", 'Stine' und "Effi Briest". In letzterem Roman (verfilmt mit Ruth Leuwerik unter dem Titel "Rosen im Herbst") würdigte er den Apothekerberuf durch die literarische Figur des Apothekers Alonzo Gieshübler. Sein legendäres Loblied auf den Birnbaum in Ribbeck kennt jeder, vielleicht ja auch seinen Roman "Unterm Birnbaum". "Irrungen, Wirrungen" spielt auf dem Gelände einer Gärtnerei. "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" enthält zahlreiche Passagen mit botanisch fundierten und historisch aufschlussreichen Schilderungen von Wäldern, Parkanlagen, Bäumen und Blumen. Fontane verfaßte aber auch etliche Gedichte, Reise- und Kriegsberichte, Reportagen, Literaturrezensionen, Kunst- und Theaterkritiken.

31.
Silvester
Die Jahre vergehen
Das Alter häuft sich,
doch der Anblick von Rosen
befreit mich von allen Sorgen.

(Alt-Japanisches Sprichwort)


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Aktualisiert am 13.03.2019