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August literarischer Gartenkalender 2019 Stundenbuch des Herzogs von Berry August

15.-30.8. - Zurück zur ersten Monatshälfte

Monatsthema: Goethe (1749-1832) als Gartenfreund Goethe als Gartenfreund

Bücherliste des Monats: Goethe-Literatur


15.

Matthias Claudius (1740-1815) geboren am 15.8.

Wir pflügen, und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm, dankt, drum dankt ihm, dankt und hofft auf ihn!

weitere Matthias Claudius Gedichte

16.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

Der Strauß, den ich gepflücket,
Grüße dich vieltausendmal!
Ich hab mich oft gebücket,
Ach, wohl eintausendmal,
Und ihn ans Herz gedrücket
Wie hunderttausendmal!


17.

Richard (von) Volkmann-Leander (1830-1889) geboren am 17.8.

Vom unsichtbaren Königreiche [Auszug]
Wie er nun so eines Tages wieder auf dem alten Mühlsteine saß und bei sich bedachte, daß er doch auf der ganzen Welt mutterseelenallein sei, schlief er ein. Da träumte ihm, es hinge vom Himmel eine goldene Schaukel an zwei silbernen Seilen herab. Jedes Seil war an einem Sterne befestigt; auf der Schaukel aber saß eine reizende Prinzessin und schaukelte sich so hoch, daß sie vom Himmel zur Erde herab und von der Erde wieder zum Himmel hinauf flog. Jedesmal, wenn die Schaukel bis an die Erde kam, klatschte die Prinzessin vor Freude in ihre Hände und warf ihm eine Rose zu. Aber plötzlich rissen die Seile, und die Schaukel mit der Prinzessin flog weit in den Himmel hinein, immer weiter, immer weiter, bis er sie zuletzt nicht mehr sehen konnte. Da wachte er auf, und als er sich umsah, lag neben ihm auf dem Mühlsteine ein großer Strauß von Rosen.

(Aus: Träumereien an französischen Kaminen)

18.

Walahfrid Strabo (um 808-849) gestorben am 18.8.

Hortulus [Auszug]
Härte deine Hände ab bei der Gartenarbeit!
Scheu dich nicht, den Ackerboden zu berühren!
Zier dich nicht, den Mist körbeweise auf der hungrigen Erde zu verteilen...

(aus: Walahfrid Strabo Über den Gartenbau)
Weitere Strabo-Gedichte

19.

Marie von Plessen (Pseudonym Maria, geb. von Fick, 1783-1851) - geboren am 19.8.

Die ersten Tage der Schöpfung (Auszug)
Und aus der Nachtviole dunkelm Schooße
Stieg süßer Duft zum Himmel auf,
Und es begann – die erste Rose
Den kurzen, schönen Lebenslauf.

Und Schmetterlinge gaukelten hernieder,
Die Lerche stieg in blauer Luft empor,
Und aller Haine Wipfel hallten wieder
Von kleiner bunter Sänger Chor.

Den ganzen Text lesen

20.

Bernhard von Clairvaux (um 1090-1153) gestorben am 20.8.

Den Garten des Paradieses
betritt man nicht mit den Füßen,
sondern mit dem Herzen.


21.

Adelbert von Chamisso (1781-1838) gestorben am 21.8.

Das Herbarium, ist das lebendige Gedächtnis des Botanikers. Darin liegt ihm zu jeder Zeit die Natur zur Ansicht, zur Vergleichung, zur Untersuchung vor. Von jeder Pflanze, die er erhalten kann, werden möglichst vollständige Exemplare in das Herbarium eingelegt. Aus vielen Ländern zusammengebrachte Exemplare dienen zur Kenntnis der geographischen Verbreitung der Arten, und die Gleichheit oder Verschiedenheit derselben ergibt sich aus Vergleichen.
Weitere Gedichte und Zitate von Chamisso

Franz von Sales (1567-1622) geboren am 21.8.

Was bedeutet es,
ob Gott zu uns aus Dornen redet
oder
aus duftenden
Blumen?


22.

Nikolaus Lenau (1802-1850) gestorben am 22.8

Diese Rose pflückt ich hier,
In der fremden Ferne;
Liebes Mädchen, dir, ach dir
Brächt ich sie so gerne !

Doch bis ich zu dir mag ziehn
Viele weite Meilen,
Ist die Rose längst dahin,
Denn die Rosen eilen.

Nie soll weiter sich ins Land
Lieb von Liebe wagen,
Als sich blühend in der Hand
Läßt die Rose tragen.

Weitere Lenau-Gedichte

23.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe


Am 24.9.1827 ist Goethe "nach Tonndorf gefahren, Madame Dreyssig war nicht gegenwärtig. Besuchten ihren Garten, geführt von ihrem Factor und dem jungen Gärtner. Georginen und Astern waren immer noch vorzüglich, obgleich sie durch die letzten Nachtfröste gelitten hatten.

24.

Monatsthema: Goethe als GartenfreundJohann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Gartenzwerge
Fraget nicht, woher wir kommen,
denn wir sind nun einmal da.
Zu des Lebens lustigem Sitze
eignet sich ein jedes Land.
Zeigt sich eine Felsenritze,
ist auch schon der Zwerg zur Hand.


25.

Geburtstag von Johann Gottfried Herder (1744–1803) geboren am 25.8. - 275. Geburtstag 2019

Was der Frühling nicht säte,
kann der Sommer nicht reifen,
der Herbst nicht ernten,
der Winter nicht genießen.

Weitere Herder-Zitate

Der Pfarrerssohn wurde mit 17 Jahren Kopist in einer Pfarrbibliothek und erwarb sich durch unermüdliche Lektüre eine umfassende Bildung. Er studierte Medizin, Theologie und Philosophie in Königsberg und wurde 1764 Lehrer an der Domschule in Riga. Drei Jahre später wurde er Prediger, 1771 Konsistorialrat in Bückeburg. Auf Empfehlung Goethes konnte er 1776 eine Stelle als Oberkonsistorialrat, Generalsuperintendent und Pastor in Weimar antreten. Der Beiname Herderkirche der Stadtkirche St.-Peter-und-Paul geht auf ihn zurück. Den sich hinter seinem ehemaligen Pfarrhaus erstreckende Hausgarten mit Brunnen, Blumen, Obstbäumen, Beerensträuchern und Gemüsebeeten gestaltete Herder selbst. Auf Grundlage seiner Briefe und Gedichte und mit Hilfe eines alten Stadtplans konnte der Herdergarten zusammen mit dem 1846 umgebauten Gartenhäuschen im Jahr 1994, anlässlich seines 250. Geburtstages rekonstruiert werden und ist heute öffentlich - gegen eine erbetene Spende - zugänglich. Zum Foto: im November ist der Garten natürlich nicht sehr attraktiv...
Herdergarten in WeimarEingang Herdergarten Weimar

Adele Schopenhauer (1797-1849) gestorben am 25.8. - 170. Todestag 2019

Lied
O nur kein Wort, kaum ein Gedanke!
Es spielt im Rosenkelch die Luft,
Es träumt der Schmetterling im Duft,
Der Abendhauch im matten Glanze;
Es winkt verschwiegen dir die Ranke,
Lockt in den Zauber dich hinein -
O nur kein Wort, kaum ein Gedanke!

Da bricht ein Strahl die Wunderstille!
Wie all-lebendig Wald und Welt!
Nun spricht dein Herz, nun ruft das Feld;
Es schwirrt und summt um jede Pflanze;
Der Glutmoment warf ab die Hülle,
Aufblitzt der grelle Sonnenschein!
Wo blieben Zauber, Traum und Stille?

Weitere Gedichte von Adele Schopenhauer

Mit vollem Namen Luise Adelaide Lavinia war Adele die Tochter der Schriftstellerin Johanna Schopenhauer, Schwester des Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860) und lebte nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter in Weimar. Der Salon ihrer Mutter war der kulturelle Mittelpunkt Weimars außerhalb des Hofes. Adele, ab 1811 lebenslang mit Goethes späterer Schwiegertochter Ottilie von Pogwisch (1796–1872) befreundet, gründete mit dieser einen weiblichen Literaturzirkel. Es heißt, dass sie Goethe stets "Vater" genannt habe; sie war die Patentante von Goethes Sohn Wolfgang Maximilian von Goethe (1820-1888). Adele verliebte sich in die reiche, unglücklich verheiratete Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857), Mutter von sechs Kindern, mit der sie etwa zwei Jahre im Rheinland lang glücklich zusammenlebte. Sybille führte dort einen der berühmtesten Salons des Rheinlandes. Nach einer Trennung lebten sie dann zusammen ab 1844 in Italien. Als Adele an Krebs erkrankte, kehrten sie 1848 nach Deutschland zurück, wo sie in Bonn, im Haus von Sibylle, starb. Vier Tage nach der Beerdigung ihrer Geliebten hielt Sibylle eine Totenfeier nach antiken Vorbild ab in ihrem Garten in der Wilhelmstraße. Adele schrieb nicht nur Märchen, Gedichte und Romane, sondern war auch eine Meisterin des Scherenschnitts. Goethe schrieb zu manchen ihrer Scherenschnitte begleitende Verse (mehr dazu hier). Buchtipp: (Geschichte einer Liebe: Adele Schopenhauer und Sibylle Mertens.

26.

Carl Theodor Körner (1791-1813) gestorben am 26.8.

Es ist der Mensch der Elemente Feind,
Er ist mit der Natur im ew'gen Kampfe.

Aus: Die Bergknappen (Romantische Oper)

27.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Mignon
Kennst du das Land,
wo die Citronen blühn,
Im dunkeln Laub die
Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen
Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der
Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht' ich mit dir, o mein
Geliebter, ziehn.

(aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)

28.

Monatsthema: Goethe als GartenfreundJohann Wolfgang von Goethe (1749-1832) geboren am 28.8. - 270. Geburtstag 2019

Heideröslein
Sah ein Knab ein Röslein stehn,
Röslein auf der Heiden
War so schön und morgenschön,
Lief er schnell, es nah zu sehn,
Sah' s mit vielen Freuden.
Röslein, Röslein, Röslein rot,
Röslein auf der Heiden.

Das genze Gedicht lesen

29.

Max Dauthendey (1867-1918) gestorben am 29.8.

Der Jungrosen Dorn
Als ob von Freude ein Regen fiel,
Ist jetzt an grünen Dornen
Der wilden Rosen Spiel.
Sie hängen an allen Wegen
Mit Lachen und leichtem Drängen,
Als ob verschämte Gedanken
Mädchen verlegen machen.
Aber der Jungrosen Dorn
Ist weich noch. Will er dein Blut,
Nimmt er`s im Übermut,
Und lachend ist sein Zorn.


30.

Monatsthema: Goethe als Gartenfreund Johann Wolfgang von Goethe

So können Kräuter und Blumen der gemeinsten Art ein liebes Tagebuch bilden. weil nichts, was die Erinnerung eines glücklichen Moments zurückruft, unbedeutend sein kann.

31.

Elizabeth von Arnim (1866-1941) geboren am 31.8.

Jeder liebt irgendetwas,
und ich kenne keine anderen Liebesobjekte,
von denen man so wesentliche und unfehlbare Geschenke zurückbekommt,
wie von Büchern und einem Garten.

Mehr zu Elizabeth von Arnim


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