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Andreas Dahl,(Anders, 17.3.1751-1789)
- Botaniker, Namensgeber der Dahlien

Nicht verwechseln mit dem Schriftsteller Jürgen Dahl


1770 schrieb sich der Schwede Andreas Dahl an der Universität Uppsala als Student ein. Einer seiner dortigen Lehrer war Carl von Linné. Nach dem Tod seines Vaters 1771 musste er sein Studium zunächst beenden, konnte dann später doch sein Medizinstudium abschließen und wurde durch die Unterstützung von Linnée als Kurator im privaten Naturalienkabinett von Claes Alströmer. 1786 erhielt er an der Universität Kiel den Ehrendoktor in Medizin, wurde 1787 als Professor für Medizin und Botanik an die Akademie von Turku (heute Universität Helsinki) berufen. Dahl brachte auch sein Herbarium nach Turku, wo es bei einem Brand 1827 großteils vernichtet wurde. Teile seines Herbariums sind im Herbarium Sahlberg im Botanischen Museum der Universität Helsinki sowie im Herbarium Giseke im Royal Botanical Garden in Edinburgh erhalten. Mit Adam Afzelius, mit dem Dahl bereits seit seiner Schulzeit befreundet war, arbeitete er an dessen Neuauflage von Linnés Flora Svecica zusammen. Vor allem trug er Daten über Pflanzenarten und deren Fundorte an der schwedischen Westküste bei. Auch bearbeitete er einige Artbeschreibungen und deren systematische Stellung im Linné’schen System. Ihm wurde die Gattung der Dahlien gewidmet.

Kleines Durcheinander bei der Namensgebung der Dahlien:
1791 sandte der Direktur des Botanischen Gartens in Mexiko, Vincentes Cervantes (ein Nachkomme des "Don Quixote-Dichters") an seinen Kollegen, den Abbé Antonio José Cavanilles, Direktor des Madrider Botanisches Gartens, den Samen einer bis dahin unbekannten Pflanze; dieser benannte sie nach dem schwedischen Botaniker Andreas Dahl "Dahlia pinnata".
Der Botaniker Carl Peter Thunberg, ein Freund Dahls, benannte ebenfalls eine Pflanze nach dem Botaniker - eine Art aus der Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae) - "Dahlia crinita", publizierte dies jedoch nicht vor dem Jahr 1792. Nach den Nomenklaturregeln gilt nunmehr der Name Dahlia für die Pflanze aus Mexiko. Der gültige Name für "Thunbergs Dalie" heißt jetzt Trichocladus crinitus (Thunb.)
Karl Ludwig Wildenow, Professor der Botanik in Berlin glaubte also, daß der Name "Dahlie" ( 1792 von Carl Peter Thunberg) vergeben war und nannte deshalb diese Pflanze nach dem russischen Forscher Georgi "Georgia variabilis". Deshalb nannte man sie lange "Georgine" (z. B. Goethe kannte sie nur unter diesem Namen). Doch dann stellte sich ja heraus, daß der Name schon früher vergeben worden - zurück zum Namen "Dahlie". Trotzdem sagen ältere Leute heute noch manchmal "Georginen" und meinen damit vor allem die Ball- und Pompon-Klassen. Im osteuropäischen Raum ist noch immer der Name "Georginen" üblich.


Linktipp: Quelle und mehr: Wikipedia

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